Toxotes spec. oder die Schützenfische |
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| Reich | Animalia | |
| Stamm | Chordata | |
| Klasse | Pisces | |
| Ordnung | Perciformes | |
| Familie | Toxotida | |
| Vorkommen | siehe hier | |
| Besonderheiten | einzigartiges Jagdverhalten | |
| Schutzstatus | nicht bedroht |
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Karte rechts: Vorkommen von Toxotes spec. (Quelle: Zierfischverzeichnis.de) |
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Das faszinierende an dieser Familie ist ihr einmaliges Jagdverhalten, welches ihnen auch ihren Namen gibt. Aus einer Rinne im Gaumendach wird mit Hilfe von Zungen- und Kiemendeckeldruck ein Wasserstrahl durch die nach oben gerichtete Mundspalte ausgestoßen. Nun erklärt sich auch der Körperbau des Tieres, denn bei dieser Aktion richtet sich der Fisch beinahe senkrecht zur Wasseroberfläche aus. Mit einem gezielten Wasserstrahl, mit dem Insekten aus einer Entfernung bis zu 1 m sicher getroffen werden können, „erbeutet“ er sich seine Nahrung. Doch nicht nur das „abschießen“ der Beute erweist sich als Besonderheit. Zusätzlich zu dieser Leistung sind die Toxotes in der Lage, das Auftreffen des Insekts auf die Wasseroberfläche zu berechnen und zwar dem Moment, in dem sie auf das Tier „geschossen“ haben, sowie die Richtung und Geschwindigkeit, in der sie sich schnellstmöglich zu ihrer Beute bewegen müssen. Diese kognitive „Superleistung“ ist bewundernswert, wenn man Beachtet, dass die Tiere sich...
Dies alles geschieht in einer extrem kurzen Zeit, denn nicht nur der Jäger kann diese komplexe Berechnung nutzen, sondern auch sich in seiner Nähe aufhaltende Schwarmmitglieder, die dann um die Beute konkurrieren. Die besten „Rechner“ unter den Fischen kommen fast zeitgleich mit der Beute an ihrem Auftreffpunkt an. Dies gelingt ihm indem er eine weitgehend konstante, an die Entfernung angepasste Geschwindigkeit wählt. Durch dieses angepasste und meist konstante Geschwindigkeitsprogramm kann der Schützenfisch die Reibungsverluste während seiner Jagd minimieren. |
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Wikipedia.de |
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